COOL – Kooperatives offenes Lernen

COOL …

… ist die Abkürzung für Kooperatives offenes Lernen. Wesentliche Ideen dazu gingen von Helen Parkhurst, einer Wegbegleiterin Maria Montessoris, und ihrem Daltonplan aus.

… beruht auf den Prinzipien Kooperation, Freiheit und Verantwortung.

… fördert soziale Kompetenzen: Selbstständigkeit, Teamfähigkeit,Kommunikationsstrategien, Zeitmanagement und Eigenverantwortung.

 

COOL an der BHAK/BHAS Eisenstadt


In den COOL-Klassen unterrichten vermehrt Lehrer/innen, die sich den Prinzipien von COOL verpflichtet fühlen und diese in ihren Unterricht integrieren.

Schüler/innen lernen

  • ca. ein Drittel der Unterrichtszeit ist für COOL-Stunden reserviert
  • in dieser Zeit arbeiten die Schüler/innen selbstständig mit Arbeitsaufträgen
  • die Arbeitsaufträge sind zum Teil fächerübergreifend bzw. projektorientiert
  • den Schülern/innen wird freigestellt, in welcher Reihenfolge und mit wem sie die Arbeitsaufträge erledigen
  • die Schüler/innen lernen so neben Zusammenarbeit auch selbstständig und selbstverantwortlich zu arbeiten

Lehrer/innen unterstützen

  • Lehrer/innen helfen während der COOL-Stunden als Coaches
  • Schüler/innen können so individuell betreut werden
  • Lehrer/innen stehen aktiv beim Finden eines Lösungswegs zur Seite

Der Klassenrat—Demokratie lernen

  • Im Klassenrat besprechen Schüler/innen und Lehrer/innen auf demokratischer Basis Probleme und Anliegen
  • der Klassenrat wird mehrmals im Semester durchgeführt
  • die Schüler/innen lernen dabei Gesprächskultur und Konfliktlösungsstrategien

Freiere Lernatmosphäre

  • durch weniger Schüler/innen pro Klasse
  • durch spezielle Ausstattung der Klassenräume
  • der Frontalunterricht wird durch kooperative, offene Methoden aufgebrochen
  • damit wird nicht nur das fachliche, sondern auch das soziale Lernen gefördert